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Vermietete Wohnung als Geldanlage
In Zeiten wie diesen, in denen Staatsverschuldung und drohende Inflation den Anlegern den Angstschweiß ins Gesicht treibt, suchen viele Sparer nach Möglichkeiten, ihr Geld möglichst sicher zu investieren und flüchten dabei sogar in sehr renditeschwache Anlageformen, wie Tagesgeldanleihen oder Bundesschatzbriefe.
Eine lukrative Alternative stellten derzeit vermietete Immobilien dar. Investoren, die sich für Betongold entscheiden, können von attraktiver Rendite sowie von Inflationsschutz profitieren.
Doch allein aus Gründen der Inflationsabsicherung der Ersparnisse sollte nicht einfach zu irgendeinem Objekt gegriffen werden. Eine Investition am falschen Ort kann einen realen Wertverlust zur Folge haben und den veranschlagten Gewinn schnell zunichtemachen.
Worauf sollte bei der Auswahl der Immobilie geachtet werden?
Immobilienrenditen werden im Wesentlichen durch Lage, Substanz und der Wirtschaftskraft vor Ort beeinflusst. Des Weiteren sind die Preise und Mieten auch von regionalen Faktoren, wie Produktivitätswachstum, Einkommen, Bevölkerung, Baukosten, Landverfügbarkeit, Wirtschaftsstruktur sowie Investitionsverhalten abhängig.
Standort von entscheidender Bedeutung
Gerade in Ballungsräumen und bevölkerungsreichen Städten mit sehr geringen Leerstandsquoten ist von regelmäßigen Mietsteigerungen auszugehen, so dass der jährlichen Geldentwertung entgegengewirkt und der reale Vermögenserhalt gesichert werden kann.
Auch die Verkehrsanbindung, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und die Nähe zu Kindereinrichtungen oder Ärzten spielt gerade in Randgebieten eine große Rolle. Beachtung finden sollten auch an demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Indikatoren festgemachte Gewinnerregionen, die derzeit zwar noch eher unscheinbar sind, in denen in den nächsten Jahren allerdings mit einem Bevölkerungszuwachs zu rechnen ist.
Substanz prüfen
Um die Vermietbarkeit einer Immobilie zu gewährleisten, sollte auch auf den Zustand des Objektes geachtet werden. Besonders ins Auge gefasst werden sollte die Sanierungsbedürftigkeit von Heizung, Dach und Fenstern, da ansonsten unnötige Kosten und auch Ärger vorprogrammiert sind.
Mögliche Risiken bzw. zusätzliche Ausgaben einkalkulieren
Zwar besteht die Chance, mit einer Eigentumswohnung einen gewinnreichen Ertrag zu erzielen, es gibt allerdings auch zahlreiche Faktoren, die die Rendite schmälern können. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn
- die Wohnung nicht vermietet werden kann, die Kreditbelastungen aber trotzdem laufen,
- Mieter ihren Mietzahlungen nicht nachkommen,
- der Besitzer seitens des Staates zu energetischen Sanierungsmaßnahmen verpflichtet wird,
- Grunderwerb- und Grundsteuern erhöht werden.
Anders als ein Wertpapierdepot bringt eine Immobilie auch immer einen hohen Betreuungsaufwand mit sich. Wer diesen abgeben möchte, ist mit einem Verwalter gut bedient. Diese Kosten sollten auch einkalkuliert werden.
Immobilienfinanzierung mit langer Zinsbindung wählen
Für die Finanzierung des Objektes kann nur mit einer langfristigen Zinsbindung den mit der Inflationsentwicklung einhergehenden Zinssteigerungen entgegengewirkt werden. Ein kostenloses Angebot für eine entsprechende Finanzierung können Sie sich hier erstellen lassen:
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ein Dienst von finanzexperten-finden.de
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